FFw Goldberg

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Chronik bis 1945

um 1500

Goldberg fast vollständig abgebrannt, Kirche und Amtsgebäude blieben stehen

1579

wurden besondere Gesetze für Goldberg erlassen. Danach soll für jedes Stadtviertel eine gute Feuerleiter, vier gute Feuerhaken und 20 lederne Eimer im Rathaus aufbewahrt werden und jeder Einwohner ein Küfen Wasser im Haus halten.

1600

Wieder großer Brandschaden in Goldberg

1643

brannte die Kirche durch Blitzschlag ab

1728

Stadtbrand Ausnahme: Kirche, Amtsgebäude, einige Häuser am Steintor, Mittelstraße sowie an der Kirche brannten ab

1756

Forderung des Herzogs – Abschaffung der Stroh- und Rohrdächer

1771

Brandschutz fehlte in Bezug auf Dächer und Fehlen einer Spritze

1772

Spritze gekauft. 12 Mann zur Bedienung ernannt

1789

Spritzen- und Stadtdienerhaus gebaut

1802

Ankauf einer hölzernen Spritze

1826

36 Scheunen vom Bollbrügger und Speckenweg abgebrannt

1842

Scheunen am Steintor abgebrannt

1842

waren 2 Spritzen vorhanden, dazu 17 Spritzenmänner

Ostern
und
Oktober
1866

(Auszug aus einem "Ehrerbietigst-gehorsamsten Bericht von Seiten des Magistrats in Goldberg an das Großherzogliche Hohe Ministeriums des Inneren in Schwerin:
Zur Genügung des hohen Befehls vom 17ten v.M. (vorigen Monats) zeigen wir hierdurch ehrerbietigst-gehorsamst an, dass eine Feuerlöschordnung oder sonstige Bestimmungen über das Feuerlöschwesen hieselbst nicht existieren außer dem abschriftlichen Anschlag, welcher alljährlich erneuert und im Spritzenhause angeschlagen wird.
Goldberg den 9ten October 1866
Bürgermeister und Rath
....Meyer ...Eichbaum ... Borngräber

Ostern
und
Oktober
1866

rechts eine Auflistung von Kameraden und eine Bemerkung von Ostern 1866
Sobald Feuer ausbricht, müssen die Spritzenmänner No. 1, 2. und 3 von der ersten Spritze, jeder mit einem Feuerhaken und No. 1, 2 und 3 von der zweiten Spritze mit einer Feuerleiter, sich sogleich beim Feuer aufstellen. Jeder Spritzenmann ist verpflichtet bei aufkommendem Gewitter oder Feuer, sich sogleich im Spritzenhause einzufinden und den Anordnungen der Feuerlöschdeputation eventuelle den Spritzenmeistern Folge zu leisten. Wer dies nicht befolgt, fällt das erste Mal min eine Strafe von 8 ? (vermutlich Groschen d.Red.) u.s.w.
Die Feuerlöschdeputation
C. Borngräber Flügel H. Siebert

1870

brannten an der Güstrower Chaussee, Müllerweg und Amtskoppel etliche Scheunen ab

1873

Zubringerspritze gekauft

08.02.1874

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Goldberg. Gründungsmitglieder waren Handwerker, Instruktion der Freiwilligen Feuerwehr

1879

gehörte Goldberg mit zu den Gründungsmitgliedern des Mecklenburger Feuerwehrverbandes. Die Wehr hatte 37 Mitglieder

1887

Kauf einer handgezogenen Ausziehleiter. Vom 07. – 09. August fand in Goldberg der XVII. Feuerwehrverbandstag statt

1896

brannten 8 Scheunen an der Karower Chaussee ab. Ebenfalls das Wohnhaus von Bäcker Permin. Weiterhin das Brunnen-Hotel sowie das daneben liegende Wohnhaus

09.02.1899

25-jähriges Stiftungsfest

1902

Bau des Spritzenhauses in der Langen Straße

1906

wieder Großbrand. Lange Straße 86 abgebrannt

1904

am 01. August Großbrand.
6 Wohnhäuser in der Langen Straße 42-52 und Jungfernstraße 3 mit Stallungen brennen ab

1906

wieder Großbrand. Lange Straße 86 abgebrannt

1913

Handdruckspritze von „Koebe“ Luckenwalde gekauft

1917

brannten durch Blitzschlag 6 Wohnhäuser in der Langen Straße Nr. 5 – 13 ab

1917

Neue Landesfeuerlöschordnung. 50 jähriges Stiftungsfest. Bildung des Goldberger Motorspritzenverbandes. Hierzu Ankauf einer zweirädrigen Lafettenmotorspritze von „Ewald“ Küstrin. Lederfabrik abgebrannt

     

1925

Großbrand Lange Straße 80 sowie 88 + 92 abgebrannt

1930

Gaststätte Deutsches Haus in der Jungfernstraße abgebrannt

1932

Brunnen-Hotel abgebrannt. Wieder Scheunen am Speckenweg und Bollbrügger Weg abgebrannt

1941

Ein Löschfahrzeug mit Anhänger LLG wurde gekauft. Fahrgestell Mercedes Benz Aufbau „Metz“. Die HJ Feuerwehr wurde gegründet. Frauen wurden zum Notdienst bei der Feuerwehr einberufen

 

1945

Die Russen haben das Löschfahrzeug mitgenommen. Viele Kameraden blieben im Krieg. Viel Schlauchmaterial war in Rostock verloren gegangen. Die Wehr lag am Boden. Im Herbst Neuanfang. Otto Ladewig wurde als Wehrleiter eingesetzt.

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